Während in den USA die Amtseinführung von Donald Trump als 47. Präsident der Vereinigten Staaten gefeiert wird, nutzt CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz die Gelegenheit, um eine Botschaft der Gratulation und Zusammenarbeit zu senden. In einem handgeschriebenen Brief an Trump betont Merz, wie wichtig die transatlantischen Beziehungen sind und dass er eine neue Ära der Kooperation einläuten möchte – sollte er selbst Kanzler werden.
Zuvor erklärte Merz gegenüber der BILD: „Wir sollten die neue Amtszeit von Donald Trump als Chance begreifen, ein neues Kapitel in den europäisch-amerikanischen Beziehungen aufzuschlagen.“ Auch im Podcast der „ZEIT“ kündigte er an, Trump persönlich gratulieren zu wollen. Der Wortlaut des Briefes, der BILD vorliegt, spiegelt diese Absicht wider:
„Sehr geehrter Herr Präsident,
erlauben Sie mir, Ihnen zu Ihrer Amtseinführung als 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu gratulieren. Ihr Wahlsieg ist wirklich bemerkenswert. Das amerikanische Volk hat Ihnen und Ihrer Partei ein starkes Mandat für die Führung anvertraut.
Ich habe einen großen Teil meiner beruflichen Laufbahn und meines politischen Lebens der Stärkung der Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern gewidmet. Sollte das deutsche Volk mir ein Mandat für die Kanzlerschaft erteilen, wird es eine meiner Prioritäten sein, mit Ihnen auf ein neues Kapitel in unseren Beziehungen hinzuarbeiten.
Nochmals herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Amtsantritt.
Mit freundlichen Grüßen, Friedrich Merz“
Ob Merz tatsächlich Kanzler wird, bleibt ungewiss – doch sein Schritt zeigt, dass er die Rückkehr Trumps ins Weiße Haus als strategische Möglichkeit für Europa und Deutschland sieht.
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